02 · werke · Begleitung STOPERA · Uraufführung 2027

We Expected the Disaster… but not the salamanders!

Politische und ökologische Oper von - porte renaud -, nach Der Krieg mit den Molchen von Karel Čapek: eine produktivistische Menschheit beutet bauende Molche aus, die sich am Ende erheben. Extraktivismus, ökologische Krise und Klassenkämpfe antworten einander in einer Fabel für unsere Gegenwart. Drei Akte, 2 Std. 25, elf Stimmen und drei Musiker. Getragen von der Cie Trilobite, wird das Projekt von STOPERA! in einer ersten Entwicklungsphase begleitet, im Vorfeld seiner Uraufführung beim Festival Tête à Tête (London) 2027.

We Expected the Disaster…

Angaben

Gattung
Politische & ökologische Oper
Nach
Der Krieg mit den Molchen — Karel Čapek
Format
3 Akte · 2 Std. 25 · 11 Stimmen + 3 Musiker
Kompanie
Cie Trilobite — - porte renaud -
Uraufführung
Festival Tête à Tête (London), 2027
Rolle von STOPERA!
Begleitung & Entwicklung

Mitwirkende

Musik, Text & Regie
- porte renaud -
Klavier & musikalische Leitung
Rebeca Omordia
Dramaturgie
Jean Haderer
Violoncello
Sylvain Bolz
Flöte
Camille Moisson-Bonnevie
Vokalperformer·innen
Laurent Deleuil, Stéphanie Boré, Valeria Altavar, Ariane-Olympe Girard, Florence Gelas
Kostümbild
Evelyne Moisson-Bonnevie

Produktionsunterlagen

We Expected the Disaster…
We Expected the Disaster…
We Expected the Disaster…
We Expected the Disaster…

Produktion & Verbreitung

Innerhalb der Cie Trilobite entstanden, ist We Expected the Disaster… als Uraufführung beim Festival Tête à Tête (London) 2027 programmiert. STOPERA! begleitet eine erste Entwicklungsphase: finanzielle Strukturierung und Produktionsbudget, Besetzung der technischen Stellen, Kommunikation und Vernetzung, im Hinblick auf die Verbreitung in Frankreich, Europa und Lateinamerika.

Verbindungen

Im Zentrum des Projekts steht eine Feldarbeit mit der Bevölkerung. Als promovierter Philosoph, der sich in der außerschulischen Bildungsarbeit engagiert, führt - porte renaud - von 2021 bis 2026 eine Aktionsforschung im Viertel Briand in Mulhouse durch: Hunderte Stunden Werkstätten, Animation, Austausch und Proben, um eine wirkliche „ästhetische Gemeinschaft“ zu bilden (Dissertation 2025, situierte Lesart von John Dewey). Die Interpret·innen bilden dort keinen Chor im herkömmlichen Sinn — sie verkörpern diese Gemeinschaft. Das Bühnenbild setzt den Ansatz fort: die Materialien werden vor Ort gesammelt, mit den Anwohner·innen und den örtlichen Vereinen, an jedem Gastort — ökologische Wiederverwendung und konkrete territoriale Verankerung.

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Das Projekt entsteht aus einer Arbeit mit der Bevölkerung: einer Aktionsforschung in der außerschulischen Bildungsarbeit (Viertel Briand, Mulhouse, 2021–2026), Hunderte Stunden Werkstätten und Proben, um eine „ästhetische Gemeinschaft“ zu bilden.

Partnerschaften & Territorium

Starke lokale Verankerung: Materialien werden vor Ort mit den Anwohner·innen und Vereinen gesammelt, an jedem Gastort — Ökologie der Wiederverwendung und Ortsbezug.

Externes Projekt, begleitet von STOPERA! (erste Entwicklungsphase, 2026). Uraufführung beim Festival Tête à Tête (London), 2027. Die Kompanie wird seit Langem von der DRAC Grand Est unterstützt; das Werk erscheint bei Lacroch' (Katalog Semifuza). Aufführungsfotos: Claire Shovelton; Bühnenmodellierung: KI und Fotomontage.

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