02 · werke · Uraufführung 2025 · Teatro Colón

OOO

„Die alte Welt ist tot.“ Der Menschheit beraubt, hält die Gegenwart inne: die Natur erinnert sich, die Objekte melden sich, eine defekte künstliche Intelligenz hilft nicht weiter. OOO ist auch eine heimgesuchte Oper — eine Welt voller Überreste der Technologie, der Natur und der populären Erinnerung, in der die Gestalt Dalidas als wiederkehrende Präsenz auftaucht: ihre Lieder und ihre gespenstische Spur verbinden das Denken des Projekts mit einem kollektiven Gefühlsgedächtnis. Im Dialog zwischen einer Zimmerpflanze und einem Roboter, der sich nichts vorstellen kann, entfaltet OOO eine Folge audiovisueller Rituale: eine Oper ohne Menschen, ein Ritual für die Welt danach. Konzept und Leitung: Emma Terno und Valentín Pelisch.

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OOO

Angaben

Gattung
Posthumane & heimgesuchte Oper
Präsenzen
Dalida · Objekte · Natur · KI
Konzept & Leitung
Emma Terno · Valentín Pelisch
Uraufführung
CETC — Teatro Colón (Buenos Aires), Sept. 2025
Produktion
GRAME — CNCM (Lyon) · CETC — Teatro Colón
Internationale Verbreitung
STOPERA!

Mitwirkende

Konzept & Leitung
Emma Terno · Valentín Pelisch
Performer·innen
Manuel Atwell · Emma Terno

Produktionsunterlagen

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Pressestimmen

„OOO beschwört Dalida, die mythische Sängerin, in einer Folge audiovisueller Rituale, in denen die Gespenster alte Melodien singen.“Página/12 — Inevitables
„Die Oper, die eine Welt ohne Menschen imaginiert, verblüfft im Experimentierzentrum des Teatro Colón.“Infobae
„Experimentelle Oper: der Dialog zwischen den Pflanzen und der künstlichen Intelligenz.“Clarín

Technisches Datenblatt

  • BaritonsaxophonCarolina Cervetto
  • ViolaMariano Malamud
  • VioloncelloJuan Ignacio Ferrera
  • BassklarinetteLautaro Abrego
  • TheorbeLaura Fainstein
  • LichtAdrián Grimozzi
  • Technische AssistentinMagdalena Picco
  • KostümbildBelén Parra · Florencia Fiori

Produktion & Verbreitung

Im September 2025 am Centro de Experimentación del Teatro Colón (Buenos Aires) uraufgeführt, entstand OOO aus einer Zusammenarbeit zwischen GRAME — Centre National de Création Musicale (Lyon) und dem CETC. STOPERA! trägt Entwicklung und internationale Verbreitung.

Verbindungen

OOO handelt nicht nur von Objekten, künstlicher Intelligenz und posthumanen Zukünften: es ist auch ein Werk über Erinnerung, Verschwinden und das, was überdauert. Dalida kehrt darin als eines der Gespenster wieder, die die Bühne heimsuchen — eine populäre Stimme, deren Lieder noch lange zirkulieren, nachdem jene, die sie trug, ausgelöscht ist. Durch sie fragt die Oper, was von einer menschlichen Präsenz bleibt, wenn die Körper verschwunden sind: Refrains, Bilder, ein geteiltes Gefühl — das, was das kollektive Imaginäre bewahrt, wenn alles andere sich verwischt.

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Werkstätten über den Objektinstrumentenbau und die posthumane Dramaturgie — Materie und Klang zum Singen bringen.

Partnerschaften & Territorium

Eine Brücke zwischen Buenos Aires und Lyon, auf internationaler Tournee.

Uraufführung am CETC — Teatro Colón (Buenos Aires), 2.–10. September 2025. In Residenz bei GRAME (Lyon) entwickelt. Fotos: Lucía Rivero. Trailer oben.

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