02 · werke · Uraufführung · Juli 2027

Mamma Roma

Oper, gebaut um einen großen quadratischen Tisch, der sich langsam in ein Grab verwandelt. Im CETC des Teatro Colón — einem unterirdischen Schiff, von Kapellen umgeben — sitzt das Publikum einander zu beiden Seiten des zentralen Raums gegenüber: Ettores Tod wiederholt Mantegnas Beweinung Christi, die Pasolini im Film zitiert. Das gesamte Dispositiv ist rein akustisch, ohne Verstärkung: drei Schlagzeuger bedienen die Mechanismen des Tisches vor aller Augen, Vollzieher eines Opfers, in dem Bankett, Zeremonie und Tod ein und dasselbe werden.

Mamma Roma

Angaben

Gattung
Oper
Nach
Pier Paolo Pasolini
Regie
Martin Bauer
Koproduktion
CETC — Teatro Colón (Buenos Aires)
Ort
CETC — Teatro Colón
Uraufführung
Juli 2027
Aufführungsdispositiv
Akustisch, ohne Verstärkung

Mitwirkende

Musik
Sebastian Rivas
Regie & Bühnenbild
Martin Bauer
Ensemble
Klavier, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass, Bassklarinette, drei Schlagzeuger
Stimmen
Sopran, Countertenor, Tenor, Bariton

Förderer & Mäzenatentum

  • CETC — Teatro Colón

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Werkstätten über die szenische Geste und das Objekt — den Tisch — als dramaturgischen Raum.

Partnerschaften & Territorium

Koproduktion mit dem CETC — Teatro Colón, wo das Werk uraufgeführt wird.

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