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Interdisziplinäres Labor für szenische und klangliche Prototypen. Jedes Jahr entwickeln junge Künstler·innen aller Disziplinen — Komposition, Regie, bildende Kunst, Theater, Tanz — gemeinsam neue Formen als Prototypen, begleitet von erfahrenen Künstler·innen. Ein Raum des Austauschs, des Experiments und der Ko-Autorschaft, in dem die Weitergabe durch die Praxis geschieht.
Das Labor arbeitet mit Protokollen. Jede Ausgabe geht von einer Formfrage aus — in Echtzeit erfasste Stimme und Geste, generiertes Bild, räumlicher Klang, Objektinstrumentenbau, ökologisches Schreiben — und bearbeitet sie in Werkstatt, Residenz und Probe, bis zum Prototyp. Die Weitergabe geschieht dort durch die Praxis: junge Künstler·innen aller Disziplinen entwickeln Prototypen an der Seite erfahrener Künstler·innen.
Die Ergebnisse sind nicht nur Aufführungen: es sind dokumentierte Methoden, Dispositive und Erkenntnisse, die zirkulieren sollen — Publikationen, offene Ressourcen, Kooperationen mit Universitäten und Forschungszentren.
Labor für szenische & klangliche Prototypen.
LIPS ist selbst ein Raum der Weitergabe: Prototyping, Mentoring und Austausch unter Künstler·innen.
Ein Partnernetzwerk in Frankreich und international.