02 · Werke · In Produktion · Spielzeit 26/27

Espaces bruts. Re-inhabitation

Performative Installation für sechs verbundene Räume, gebaut auf Wiederverwertung und Wiederbewohnung. Die Besucher·innen durchqueren sechs Räume, von denen jeder ein eigenes Szenario zeigt, mit eigener akustischer und visueller Umgebung, und die alle gleichzeitig ablaufen. Die Figuren sind Schaufensterpuppen und die projizierten Bilder stehen still: Im gesamten Dispositiv ist der einzige lebende Körper der der Besucher·innen. Das Klangmaterial besteht aus wiederverwerteten Quellen, unfertigen Aufnahmen, verworfenen Fragmenten, digitalen Artefakten. Konzipiert für Keller, Industriebrachen und verlassene Gebäude.

Espaces bruts. Re-inhabitation

Angaben

Gattung
Performative Installation
Konzept & Musik
Dmitri Kourliandski
Dauer
Nicht festgelegt
Dispositiv
Sechs verbundene Räume, frei durchschritten
Orte
Keller, Industriebrachen, verlassene Gebäude
Status
In Produktion · Spielzeit 2026-2027

Technisches Dispositiv

Projektion
Sechs Standbild-Projektionssysteme, eines pro Raum, mit Diaprojektoren
Ton
Sechs unabhängige Mehrkanalsysteme, mindestens Stereo, bevorzugt vier Kanäle
Licht
Vollständige Verdunkelung oder vollständig kontrolliertes Licht, auf jeden Raum abgestimmt
Live-Video
Eine Kamera im ersten Raum, das einzige Live-Bild der Installation
Szenische Elemente
Schaufensterpuppen, große Müllsäcke in allen sechs Räumen, Besucherausweise mit Band
Die sechs Räume

Beim Eintritt erhält jede·r Besucher·in einen persönlichen Ausweis: auf der Vorderseite die Nummer sowie Eintritts- und Austrittszeit, auf der Rückseite ein QR-Code zum digitalen Archiv des Projekts. Der Ausweis geht mit. Er ist weder Ticket noch Andenken, sondern ein Teil des Werks, das außerhalb weiterbesteht.

Ein von STOPERA! für die Spielzeit 26/27 getragenes Projekt, auf der Suche nach Orten und Produktionspartnern.